Wie ich zum Coaching kam

2014 bin ich über ein Buch von Barbara Sher gestolpert. „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“. Bereits im Buchladen habe ich mich darin festgelesen. Ihr Ansatz und ihr Pragmatismus hatten mich gepackt.

Barbara Sher ging ganz offen mit inneren und äußeren Widerständen um, wie man diese besser kennenlernt und überwindet. Kein „Du musst nur wollen“ oder „Tschakka, Du schaffst das“. Kein „Lass alles hinter Dir und folge Deinen Träumen“ oder „Dein Selbst muss über Dein Ego strahlen“. Stattdessen einfache Fragen und Hinweise auf das tatsächlich Machbare. Ich wollte diese Frau unbedingt kennenlernen. Bereits in der nächsten Woche habe ich mich bei ihr für die Coachingausbildung in Frankfurt eingeschrieben. Ich habe es keinen Tag lang bereut. Ich habe ganz tolle Erfahrungen gemacht, viele liebe Menschen kennengelernt und auch viel über mich selbst gelernt. All ihre Methoden mussten wir angehenden Coaches am eigenen Leibe erfahren. Glauben Sie mir, da gab es einiges an alten Glaubenssätzen und Widerständen zu überwinden!

Barbara Sher vertritt die Ansicht, dass jeder Mensch einer für ihn wertvollen Aktivität nachgehen und trotzdem seine Miete bezahlen kann. In kleinen Schritten. Für ein erfülltes Leben. Ein Leben, das später nicht das traurige Gefühl entstehen lässt, nur den Erwartungen anderer entsprochen zu haben.  Ein Leben, das auch auf andere Menschen positiv ausstrahlt. Die meisten Menschen sind nicht faul, sondern mutlos. Ihre Coaching Methoden helfen aus der Passivität wieder zurück ins aktive Handeln zu kommen. Was wäre ein berufliches Umfeld, in dem meine Talente nützlich sind? Wie sähe eine Umgebung aus, in der meine Wünsche für ein erfülltes Leben respektiert werden? Was ist für mich wertvolle Arbeit? Wie finde ich das heraus? Mit welchen Menschen möchte ich zusammenarbeiten? Was muss vorhanden sein, wenn ich meine Talente und Wünsche neben der Arbeit verfolgen will? Auf was kann ich verzichten? Welche Werte sind für mich elementar? Wie bekomme ich Unterstützung bei der Umsetzung? Was hilft mir dabei dranzubleiben? Coaching nach Barbara Sher hilft Ihnen die Antworten zu finden und deshalb wende ich bei meinen Klienten ihre Methoden und Techniken an.

Zu spät?

Für diese Fragen ist es nie zu spät! Vielleicht denken Sie „Ach herrje, ich bin doch schon über 50. Was soll das jetzt noch?“ Und dann? Machen Sie weiter wie bisher? Höchstwahrscheinlich haben Sie noch mindestens 20 Jahre vor sich. Mit siebzig werden Sie dann vielleicht denken: „Ach herrje, vor zwanzig Jahren, damals mit Mitte 50 hätte ich noch so vieles machen können. Da hatte ich noch so viel Zeit vor mir. Da war ich noch fit.“

Es ist nie zu spät etwas zu tun, dass Sie begeistert und Ihr Herz höherschlagen lässt! Barbara Sher ist dieses Jahr 80 Jahre alt geworden. Sie ist ein sehr kleine und sehr energische Person. Sie hält noch immer Vorträge und macht Workshops. Sie kann es einfach nicht sein lassen, denn sie liebt was sie tut und sie ist glücklich dabei. Ein Vorbild für uns alle!

2 Gedanken zu „Wie ich zum Coaching kam“

  1. Sehr ermutigend! Danke dafür! Das ist richtig aus dem Flow heraus geschrieben! Alles Liebe! Lisa aus München 🙂

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